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Die Kapitalflucht beginnt

(Griechenland) – Handelsblatt, 24. 5. 2011

Einer Umfrage … zufolge erwägen 70 Prozent aller Hochschulabsolventen, angesichts der drohenden Staatspleite auszwandern …

Dimitris Kousalas, Staatssekretär im Finanzministerium, hält Schätzungen, wonach die Griechen allein in der Schweiz rund 280 Milliaarden Euro angelegt haben, für realistisch. … In den vergangenen 18 Monaten sind die Spareinlagen bei den griechischen Banken um rund 38 Mia. Euro geschrumpft

Ministerpräsident Papandreou hatte erst am Wochenende angedeutet, daß Griechenland in wenigen Wochen zahlungsunfähig sein könnte.

Der Staat sitzt auf 340 Mia. Euro Schulden, die Wirtschaft steckt in der Rezesson fest, die Arbeitslosenquote liegt bei 16 Prozent – Tendenz steigend. Die Sparanstrengungen haben das Volk in eine Depression gestürzt …  Dabei geht der Sparkurs den Geldgebern nicht weit genug, und auch die Finanzmärkte senken den Daumen: Die Zinsen für zehnjährige Staatsanleihen erreichten gestern mit 17 Prozent einen neuen Rekordwert.

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GIPFEL IM WEISSEN HAUS

14 Billionen Schulden – für die USA läuft die Zeit ab

Von Viktoria Unterreiner, 7. 7. 2011, 07:26
Quelle: http://www.welt.de/wirtschaft/article13471940/14-Billionen-Schulden-fuer-die-USA-laeuft-die-Zeit-ab.html

Dem US-Präsidenten läuft die Zeit davon: Am 2. August sind die USA zahlungsunfähig, wenn Regierung und Opposition den Haushalt nicht in den Griff bekommen.

Die Zeit läuft ab. Wenn nichts passiert, sind die USA ab dem 2. August zahlungsunfähig. US-Präsident Barack Obama hat daher Parteifreunde und politische Gegner am Donnerstag zu einem Schuldengipfel ins Weiße Haus eingeladen. Dort treffen sich die Parteiführer des Kongresses, um endlich eine Lösung Weiterlesen

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Haushaltskrise
Standard & Poor’s droht USA mit Höchststrafe

“Keine Gnadenfrist”: Die USA haben kein Geld mehr – und wenn sie ihre nächste Schuldenrate nicht zahlen, führt das zu sofortigen Konsequenzen. Die mächtige Ratingagentur Standard & Poor’s kündigt für diesen Fall an, die Kreditwürdigkeit von US-Staatsanleihen brutalstmöglich herabzustufen.

Vor dem großen “D” zittern Banker wie Finanzminister. Es steht für “default”: Kreditausfall. Genau mit diesem vernichtenden Urteil droht die mächtige Ratingagentur Standard & Poor’s den USA, sollten die Parteien ihren Schuldenstreit nicht beilegen. Können die Amerikaner ihre am 4. August fälligen Zinsen auf Staatsanleihen nicht zurückzahlen, würden diese unmittelbar auf “D” heruntergestuft, sagte S&P-Geschäftsführer John Chambers der Nachrichtenagentur Reuters.

Die Bonitätsnote werde sofort gesenkt, es gebe keine Gnadenfrist. Weiterlesen

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BILD: „DEUTSCHLAND MUSS ÜBER 21 MILLIARDEN IN BAR FÜR EU-RETTUNGSFONDS ZAHLEN“

Brüssel – Der neue Euro-Rettungsschirm (ESM) kann für Deutschland nicht teurer werden! Laut Entwurf des ESM-Vertrages muss Deutschland genau 190,0248 Mrd. Euro zu dem Fonds beisteuern – davon 21,717 Mrd. Euro als Bareinlage. Dieser Beitrag soll aber steigen können, wenn ein anderer Euro-Staat nichts oder zu wenig einzahlt oder der Fonds Verlust macht. Außerdem soll das Gesamtvolumen alle fünf Jahre überprüft werden. Bei einer Erhöhung müsste Deutschland von jedem zusätzlichen Fonds-Euro 27,1464 Cent zahlen – so viel wie kein anderes Land. Umstritten ist noch die Beteiligung privater Gläubiger. Sie soll laut Vertragsentwurf >von Fall zu Fall< geprüft werden. (hoe)“

Quelle: „BILD“-Zeitung vom 19. 5. 2011

 

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